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Attila Bartis
Er wurde 1968 in Tîrgu Mureº (Neumarkt, Rumänien) geboren, die Stadt hat noch heute einen relativ großen ungarischen Bevölkerungsanteil. 1984 zog er mit seiner Familie nach Budapest um, da sein Vater, Journalist, immer öfter von den rumänischen Behörden drangsaliert wurde. Nach Absolvierung der Mittelschule erlernte er das Photographenhandwerk. Er machte einige Photoausstellungen und seine künstlerische Arbeit wurde durch ein Stipendium ausgezeichnet. 1995 veröffentlichte Bartis sein erstes Buch A séta. Für sein Romandebüt erhielt er das Zsigmond-Móricz-Stipendium, das in erster Linie an junge ungarische Talente vergeben wird. 1997 erhielt er den Tibor - Déry - Preis, 2002 den Sándor - Márai - Preis. Er lebt derzeit in Budapest und arbeitet als Photograph und freier Schriftsteller.

Preise: Tibor Déry-Preis 1997, Márai-Preis 2002.

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Interview mit Attila Bartis über den Roman Die Ruhe

Interview mit Attila Bartis über seine Arbeit
(vom ungarischen Literaturportal litera.hu)


eigenständige Veröffentlichungen:

A séta (Der Spaziergang). Roman. Bp.: Magvetõ 1995.
A kéklõ pára (Der bläuliche Dunst). Kurzgeschichten. Bp.: Magvetõ 1998.
A nyugalom (Die Ruhe). Roman. Bp.: Magvetõ 2001.
A Lázár Apokrifek (Lazarus' Apokryphen). Erzählungen. Bp.: Magvetõ  2005.

 


Auf Deutsch erschienen:

Der Spaziergang. Roman. Frankfurt am Main: Edition Suhrkamp 1999.
Aus dem Ungarischen von Hans Skirecki.

Rezensionen:
Blogigo
Perlentaucher


Die Ruhe. Roman. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag  2005.
Aus dem Ungarischen von Agnes Relle.

Rezensionen:
Perlentaucher

ORF - OE1
Deutschlandfunk 1
Deutschlandfunk 2
Netmagazin.ch
FAZ
Süddeutsche
Budapester Zeitung
NZZ

Texte auf literatur.hu

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oder die Geschichte
der Talentsuche

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der Literatur

Diese Novellen (aus dem Band “Der bläuliche Dunst”) führen in das dämmerhafte Kindesalter des Schriftstellers zurück. Der Gedankenfluß eines Kindes, in dem sich die Atmosphäre des Sozialismus mit Kindesgefühlen sowie den Erinnerungen des jetzigen Erzählers eigenartig vermischen. Der "stickigen" Atmosphäre jener Zeiten wird durch die ironisch-herbe Betrachtungsweise die Bedrohlichkeit genommen; trotz dunkler Realität kann ab und zu herzhaft gelacht werden.